digital

Ihr Betrieb.
Ihre Daten.
Ihre Software.

Ihr eigenes Betriebssystem — gebaut auf unserer erprobten Firmensoftware, der, die bei Land.Bau.Werk den Betrieb trägt. Nicht von der Stange, nicht bloß konfiguriert.

Wie die Module zusammenhängen In der Mitte der Fundament des Betriebs mit Projekten, Rechten und Auswertungen. Sechs Modulkästen sind über Leitungen daran angeschlossen: Abrechnung und Kunden, Aufmaß, Planung und Fuhrpark, Gefährdungsbeurteilung, Pflege und Grünflächen sowie ein orange hervorgehobener Kasten für die betriebseigenen Module. Drei weitere Leitungen verbinden Module direkt miteinander und tragen die Aufschriften Mengen, Termine und Geräte. IHR BETRIEB Fundament · Projekte Rechte · Auswertungen Abrechnung & Kunden Aufmaß Luftbild · Drohne Planung & Fuhrpark Gefährdungs- beurteilung Pflege & Grünflächen Ihre Individual- module Mengen Termine Geräte
Wer dahintersteckt

Wir bauen nur, was wir selbst benutzen würden.

Annika Schischunas
Annika Schischunas Diplom-Bauingenieurin

Hat Land.Bau.Werk von null aufgebaut. Sie kennt jede Lücke aus eigener Erfahrung — und sagt, was die Software können muss, bevor eine Zeile davon existiert.

Julian Schischunas
Julian Schischunas Garten- und Landschaftsbauer

Baut sie. War vorher bei Land.Bau.Werk auf der Baustelle, hat Aufmaße geschrieben und Kolonnen eingeteilt. Was auf der eigenen Baustelle durchfällt, kommt in keinen Kundenbestand.

Kein Softwarehaus, das eine Branche entdeckt hat. Land.Bau.Werk hat sich sein Werkzeug gebaut — und gibt es jetzt weiter.

Luftbild des Betriebshofs von Land.Bau.Werk in Perleberg: Halle, Verwaltungsgebäude, Fuhrpark und Lagerflächen
Der Betrieb dahinter Land.Bau.Werk

Wir sind Land.Bau.Werk — 25 Leute, Garten- und Landschaftsbau, dazu Artenschutz am Bau. Bei uns ging draußen Leistung verloren, weil sie niemand meldete. Wir haben nach einer Software gesucht, die das löst; für Betriebe unserer Größe gab es keine. Also haben wir sie selbst gebaut. Seitdem läuft sie bei uns jeden Tag.

  • 25Mitarbeiter
  • täglichim Einsatz mit dieser Software

landbauwerk.de

Das Problem

Was keiner meldet, zahlt keiner.

Der Bagger stand da. Der Boden war anders als im Leistungsverzeichnis. Die Kolonne hat ihn ausgetauscht, drei Stunden, zwei Container. Bezahlt hat das Ihr Betrieb — Lohn, Maschine, Entsorgung, alles schon abgeflossen.

Ob es der Auftraggeber auch bezahlt, entscheidet sich an einer einzigen Stelle: Hat es jemand gemeldet, bevor die Schlussrechnung rausging?

Drei Stunden je Woche sind eine halbe Stunde am Tag — die Nachbesserung zwischendurch, der Bodenaustausch, die Fahrt zum Baustoffhandel. Kein Verlust durch schlechte Arbeit, Verlust durch fehlende Belege. Nehmen wir an, es sind genau diese drei Stunden:

3Stunden je Woche
×
60 €je Stunde
×
44Arbeitswochen

7 920 € im Jahr geleistet und nicht gestellt

Gerechnet mit drei angenommenen Werten — keine Aussage darüber, was Ihr Betrieb verliert. Das weiß niemand außer Ihnen. Was diese Rechnung zeigt, ist nur, wie schnell sich eine halbe Stunde am Tag summiert.

Wo es verschwindet

Drei Stellen, an denen es verschwindet

  • Es wird gar nicht erst gemeldet

    Der Vorarbeiter macht es nebenbei fertig und denkt am Abend nicht mehr daran. Ohne Foto, ohne Menge, ohne Zeitpunkt gibt es später nichts, worauf man sich berufen kann.

  • Es steht auf einem Zettel im Nirgendwo

    Gemeldet wurde es — per WhatsApp, in die Gruppe, zwischen zwei Fotos vom Frühstück. Zwei Wochen später ist es nach oben gescrollt und findet es keiner mehr.

  • Es fällt beim Rechnungsschreiben nicht auf

    Die Schlussrechnung entsteht aus dem Leistungsverzeichnis. Was nicht darin steht, taucht dort nicht auf — und niemand hält das LV-Soll gegen das, was draußen passiert ist.

Standardsoftware merkt das nicht. Sie kennt nur, was jemand eingetippt hat — und genau das ist ja unterblieben.

Woran es hakt

Ihr Betrieb läuft. Nur nicht in der Software.

Wie ein Aufmaß aufgenommen wird. Wann ein Nachtrag geschrieben wird. Welcher Fahrer welchen Anhänger ziehen darf. Wie die Kolonne am Montag eingeteilt wird.

Das alles funktioniert bei Ihnen — nur eben neben dem Programm: in einer Tabelle, in einer Gruppe, auf einem Zettel im Fahrzeug, im Kopf vom Vorarbeiter.

Und weil es daneben läuft, weiß die Software nichts davon. Sie kann nicht warnen, nicht rechnen, nicht belegen. Sie verwaltet die einfache Hälfte.

  • Die Tabelle rechnet. Mehr nicht.

    Sie weiß nicht, ob die Menge schon abgerechnet ist. Sie fragt nicht nach, wenn eine Zeile fehlt, und sagt niemandem Bescheid.

  • Die Gruppe erinnert sich nicht.

    Ein Foto vom Baufeld ist am nächsten Tag weggescrollt. Wer belegen muss, was am 14. gemacht wurde, sucht danach Stunden.

  • Der Kopf geht irgendwann.

    Der Vorarbeiter, der weiß, wie die Sache läuft, ist irgendwann in Rente. Sein Wissen steht nirgends und geht mit ihm.

  • Ein Mensch tippt Zahlen ab.

    Lieferscheine abtippen, Mengen ins GAEB übertragen, Positionen suchen. Wer das von Hand macht, zahlt zweimal: in Stunden und in Fehlern.

Woran es liegt

Standardsoftware kennt nur, was alle brauchen.

Ein Hersteller baut, was viele kaufen — nicht, was einer braucht. Das ist keine Kritik an Ihrem Programm, das ist sein Geschäftsmodell.

Kunden, Aufträge, Stunden, Rechnungen: das ist bei allen gleich, und dafür taugt Standardsoftware. Alles darüber hinaus muss sie weglassen, sonst verkauft sie sich nicht mehr an die nächsten zehntausend.

Weggelassen wird genau das, wegen dem Ihre Kunden Sie anrufen und nicht den Nächsten. Das haben wir bei Land.Bau.Werk jahrelang selbst gespürt — deshalb bauen wir es jetzt.

Der Weg dazwischen

Ihr eigenes Betriebssystem. Auf erprobter Basis.

Zwischen „von der Stange" und „von Grund auf neu" liegt der dritte Weg: Ihr System entsteht auf unserer Firmensoftware — der, die im eigenen Betrieb seit Jahren läuft.

Fundament und Module sind bei Land.Bau.Werk geschrieben, getestet und im Echtbetrieb gelaufen — weil genau das uns selbst jahrelang aufgehalten hat. Darauf wird Ihr System errichtet — komplett: Ihre Abläufe, Ihre Begriffe, Ihre Auswertungen. Kein Kunde fängt bei null an, und keiner bekommt ein Standardprodukt, an das etwas angebaut wird.

Von der Stange

Passgenauigkeitwas alle brauchen
Bis es läuftsofort — aber fremd

Am selben Tag angemeldet — dafür biegen Sie Ihre Abläufe um fremde Masken. Was Ihr Betrieb darüber hinaus tut, bleibt draußen, und wenn sich etwas ändert, warten Sie auf das Update.

Ihr System, auf unserer Basis

Passgenauigkeitmaßgeschneidert
Bis es läuftWochen

Ein komplett eigenes Betriebssystem — auf laufender Basis errichtet. Die Basis arbeitet seit Jahren in unserem Betrieb, Ihres steht darauf als Ganzes. GAEB-Ausschreibung wie Privatgarten, gehostet in Deutschland.

Von Grund auf neu

Passgenauigkeitauf Ihre Abläufe
Bis es läuftMonate bis Jahre

Passt genau — weil alles bei null anfängt: Anmeldung, Rechte, Datenhaltung, Sicherung. Jede dieser Zeilen wird bezahlt, und einsatzbereit ist die Software nach Monaten.

Die Angaben beschreiben, wie sich die drei Wege grundsätzlich unterscheiden — keine Aussage über ein bestimmtes Produkt und keinen bestimmten Anbieter. Maßgeschneidert und trotzdem in Wochen einsatzbereit — weil die Basis fertig ist und im Echtbetrieb läuft. Gebaut wird nur, was Ihren Betrieb ausmacht.

Wie wir bauen

Was in unserem Betrieb läuft — und in Ihrem System zusammenkommt.

Die erprobten Teile kommen von uns, der oberste wird für Ihren Betrieb gebaut — beides gehört zu Ihrem System. Deshalb Maßarbeit in Wochen.

Module, die ineinandergreifen Sechs Puzzleteile in zwei Reihen greifen mit rechteckigen Zapfen ineinander: Aufmaß, Meldungen, Leistung, Planung, Pflege und ein orange hervorgehobenes Teil für das Modul, das für den jeweiligen Betrieb gebaut wird. Alle Teile haben dieselben Kanten. Aufmaß Flächen · Mengen Meldungen vom Baufeld Leistung Soll gegen Ist Planung Kolonnen · Fuhrpark Pflege Kalender · Bestand Ihre Sonderentwicklung wird gebaut

Das Fundament steht am ersten Tag: Anmeldung, Rechte, Mitarbeiter, Kunden, Aufträge, Projekte, Unterlagen. Die Module sind bei uns im Betrieb erprobt — was zu Ihrem Betrieb passt, wird für ihn eingerichtet und angepasst; den Rest sieht er gar nicht erst.

Ihr eigener Teil hat dieselbe Kante wie die anderen: dieselben Daten, dieselben Rechte, dieselben Auswertungen. Kein Anbau, keine Insel.

Ein Modul ist hier keine Schaltfläche, sondern ein ganzer Arbeitsbereich — mit allem, was dazugehört.

Modul · Aufmaß

Die Fläche wird im Bild gezeichnet, nicht auf dem Block geschätzt.

Adresse eingeben, das amtliche Luftbild ist da. Flächen, Strecken und Stückzahlen werden im Bild markiert und lassen sich einer Position des Leistungsverzeichnisses zuordnen. Eine eigene Drohnenaufnahme lässt sich darüberlegen, auf eine bekannte Strecke skalieren und genauso vermessen.

  • Amtliches Orthofoto (DOP20) oder Luftbild als Grundlage, dazu Flurstücke, Straßen und Bahnnetz als Ebene
  • Jede Markierung an einer LV-Position — kein Umtragen
  • Aufmaßblatt als PDF mit Luftbild, Legende und Kartennachweis; der GAEB-Mengennachweis (X31) entsteht aus den übernommenen Mengen — keine Zahl wird abgetippt
Amtliches Luftbild mit Aufmaß-Markierungen

5 Elemente

Rollrasen GartenLV 05.01.030 · Fläche + Umfang256 m²
Zufahrt pflasternLV 03.02.110 · Fläche m²50 m²
Hecke pflanzenLV 06.02.040 · Länge m21 m
BäumeLV 06.04.010 · Anzahl Stk2 Stk
Modul · Leistungserfassung

Was draußen erbracht wird, hängt am selben Tag an der Position.

Der Mitarbeiter fotografiert, wählt die Position und schreibt zwei Sätze. Mehr nicht. Im Büro liegt die Meldung an der richtigen Stelle im Leistungsverzeichnis — mit Zeit, Ort und Bild.

  • Foto, Menge und Bemerkung in unter einer Minute
  • Läuft auf jedem Telefon, auch mit Handschuhen
  • Unterschrift des Auftraggebers je Baustelle möglich
Meldung erfassenWohnpark Süd · 18 km · M. Krause
03.02.140
Betonpflaster Grauwacke 20×10×8
243,5
⚠ Überschreitet Soll (180 m²).
Fläche bis Zaun mitgepflastert, AG vor Ort bestätigt
Meldungsfoto: frisch verlegtes Betonpflaster14.08. · 09:23
Foto aufnehmen
oder aus Galerie
R. Demow · 09:24
Meldung senden
Modul · Leistungsstand

Erbracht, aber nicht abgerechnet — als Euro-Betrag, nicht als Gefühl.

Was der Betrieb draußen geleistet hat, hat er bereits bezahlt: Lohn, Maschine, Material. Der Leistungsstand stellt Soll und Ist je Position gegenüber und beziffert, was davon noch offen in der Rechnung steht.

  • Soll aus dem Leistungsverzeichnis, Ist aus den Meldungen
  • Warnschwelle je Projekt und über alle Projekte, in Euro
  • Überschreitungen sichtbar, bevor sie zum Nachtrag werden
Leistungsstand
Außenanlagen BA 2Stand 14.08.
Erbracht184 320 €
Nicht abgerechnet31 840 €
02.01.10 — PflasterarbeitenSoll 640 m² · Ist 612 m²96 %
02.04.20 — PflanzarbeitenSoll 310 Stk · Ist 118 Stk38 %
Warnschwelle überschritten. 31 840 € erbracht und nicht abgerechnet, Schwelle steht bei 25 000 €.
Modul · Planung & Fuhrpark

Der Plan prüft, ob das Gespann überhaupt fahren darf.

Kolonnen, Fahrzeuge und Geräte werden auf den Tag verteilt. Bevor der Plan steht, rechnet das System Anhängelast, Führerscheinklasse und Einweisung nach — und meldet, was nicht zusammenpasst.

  • Anhängelast, Führerscheinklasse und Einweisung geprüft, nicht angenommen
  • Abwesenheiten aus der Zeiterfassung sperren die Zuteilung
  • Fahrzeugakte mit UVV-Fristen und Terminen
Tagesplan · Dienstag, 12.08.3 Baustellen · 9 Mitarbeiter eingeteilt Drucken Excel runterladen
Prüfung überfällig: Stubbenfräse (Vermeer SC30TX) auf Gewerbehof Karstädt
Wohnpark SüdPflasterarbeiten · 07:00
Team M. Krause K. BöhmT. Falk
Technik Crafter LBW-2Rüttelplatte + Technik
✓ Alle Prüfungen bestanden
Gewerbehof KarstädtBaumpflege · 07:30
Team S. Krüger P. Wagner + Mitarbeiter
Technik Pickup LBW-7 Anhänger 640 kg Häcksler 1.180 kg Stubbenfräse 860 kg Motorsäge Stihl MS 261 + Technik
Gespann 2.680 kg — 180 kg über der zulässigen Anhängelast des Pickup LBW-7 (2.500 kg gebremst). Vorschlag: Transporter LBW-3 ist frei.
Motorsäge Stihl MS 261 eingeplant, aber niemand im Team hat einen Motorsägen-Nachweis (AS Baum 1, mindestens Arbeiten vom Boden).
Modul · Arbeitszeit & Lohn

Der Stundenzettel entsteht beim Feierabend, nicht am Monatsende.

Gestempelt wird am Handy — Arbeit, Fahrt und Schlechtwetter getrennt. Was das Büro am Monatsende sieht, hat niemand abgetippt: es geht als Excel-Liste in den Betrieb und als DATEV-Lohndatei zur Kanzlei.

  • Arbeit, Fahrt und Schlechtwetter getrennt gestempelt
  • Fehlende Ruhepause nach § 4 ArbZG ergänzt und ausgewiesen
  • Urlaub, Krankmeldung und Freizeitausgleich gibt das Büro frei
  • Jede Bürokorrektur braucht einen Grund und bleibt am Eintrag stehen
Stundenzettel
S. Sand — Woche vom 03.08.Stand Fr., 07.08.
Erfasst37:45 h
davon Fahrt3:20 h
Mi 05.08. — Schlechtwetter06:30 bis 11:00 · keine Pause nötig4:30 h
Do 06.08. — Arbeit06:30 bis 15:30 · 15 min gestempelt, auf 30 ergänzt8:30 h
Fr 07.08. — Arbeit06:30 bis 14:00 · 30 min Pause7:00 h
§ 4 ArbZG — unterstellt wird keine PauseIst die gestempelte Pause zu kurz, zieht das System die Differenz ab und schreibt sie als eigene Zahl dazu.
Modul · Gefährdungsbeurteilung

Das Leistungsverzeichnis wird gelesen. Die Beurteilung entsteht daraus.

§ 5 ArbSchG verlangt sie je Baustelle. Aus einer Mustervorlage gezogen ist sie ein Blatt, keine Beurteilung — die Gefährdungen stehen in den Positionen, die dort wirklich ausgeführt werden. Kein Modell, das rät — eine Regel, die man nachlesen kann.

  • Die Tätigkeiten kommen aus Ihrem LV: „Rohrgraben 2,10 m tief" trifft Erdarbeiten mit Verbau, „NPK-Dünger streuen" den Gefahrstoff
  • Zu jeder Tätigkeit Gefährdung, Maßnahme und Regelwerk (DGUV, DIN 4124, RSA 21) — mit der Position daneben, aus der sie stammt
  • Eine Pflicht-Gefährdung lässt sich nicht stillschweigend streichen — wer sie herabstuft, muss begründen
  • Ändert sich das LV, wird fortgeschrieben statt überschrieben: die freigegebene Fassung bleibt stehen
GefährdungsbeurteilungWohnpark Süd · Entwurf vom 12.08. PDF Freigeben
GefährdungWSRisikoMaßnahme · STOP
Motorsäge — Schnittverletzung23P · Schnittschutz Kl. A, Helm
Anfahrgefahr an der Zufahrt22T · Absperrung, Warnkleidung
Radlader — Quetschgefahr beim Rangieren22O · Einweiser, Rückraum frei
Maschinenlärm — Gehörschädigung31P · Gehörschutz ab 85 dB
Heben und Tragen — Borde, Platten21T · Vakuumheber, zu zweit
Witterung — Hitze, UV-Belastung21O · Trinkpausen, Schattenplatz

W = Wahrscheinlichkeit, S = Schwere (je 1–3), die Ampel folgt daraus. STOP: Substitution → Technisch → Organisatorisch → Persönlich. Ändert sich der Plan — Motorsäge raus, Bagger rein — entsteht die Beurteilung auf Knopfdruck neu.

Das ist ein Ausschnitt. Was sonst schon entwickelt ist — GAEB-Abrechnung und Kunden, Pflege und Grünflächen, Sicherheit und Unterlagen — steht auf einer eigenen Seite.

Eigenentwicklung

Ihr Modul steht nicht dabei?
Dann bauen wir es.

Dann gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder es kommt in die Liste, weil es mehreren Betrieben hilft. Oder es bleibt Ihres allein, weil es nur bei Ihnen so läuft. Beides bauen wir — der Unterschied ist der Aufwand, nicht die Machbarkeit.

Die Liste oben ist nicht das Angebot. Sie zeigt, was bei uns läuft — Ihr System nimmt davon, was zu Ihrem Betrieb passt.

  • Ein eigener Rechenweg

    Ein Zuschlag, den nur Ihr Betrieb so rechnet. Ein Nachlass, der an einer Bedingung hängt, die in keinem Programm vorgesehen ist.

  • Ein eigenes Formular

    Ein Protokoll, das ein bestimmter Auftraggeber verlangt — in seinem Aufbau, mit seinen Feldern, in seinem Format.

  • Eine eigene Schnittstelle

    Ein Übergang zu dem Programm, das im Betrieb bleiben soll. Nicht alles muss ersetzt werden, damit etwas besser wird.

Sonderanfertigung

Zwei Sonderanfertigungen, die es sonst nirgends gibt.

Zwei Fälle, gleich gebaut: Kunde, Problem, Lösung, Beleg. Beide entstanden, weil ein Ablauf mit Standardsoftware nicht abzubilden war.

Fall 1 · Für einen Kunden

Das Aufmaß an der Böschung.

Nassansaat an Autobahnböschungen. Der Vermesser kostet und kommt nicht am selben Tag. Bei einer Regelböschung liegt die tatsächliche Fläche über dem Grundriss — genau der Anteil, der sonst niemandem in Rechnung gestellt wird.

  • 4Punkte vom Vermesser
  • +9,5 %Fläche in diesem Beispiel
  • 0Zahlen von Hand abgetippt

Gebaut wurde eine eigene Fassung des Aufmaßes. Er beginnt bei dem, was der Vermesser liefert: vier Punkte mit Rechtswert, Hochwert und Höhe. Länge, Grundriss und Neigung rechnet das System daraus — und hört bei der Fläche nicht auf.

  • Die Neigung kommt aus den Höhen

    Nicht aus einer Schätzung am Hang. Vier Höhen über NHN ergeben Höhenunterschied, Neigung und Fallinie — und daraus die geneigte Fläche.

  • Die Saatgutmenge folgt der Fläche

    Mischung, Gramm je Quadratmeter, Kilogramm, Gebinde. Wer die Fläche ändert, ändert die Bestellung — ohne eine zweite Rechnung nebenher.

  • Der Rechenweg verlässt das Haus mit

    Das Aufmaßblatt zeigt dem Prüfer, wie die Zahl entstanden ist. Der Mengennachweis geht als GAEB (X31) hinaus — abgetippt wird nichts.

Aufmaß · A 14, Böschung Nordseite
Luftbild mit markierter Böschung Draufsicht auf einen Autobahnabschnitt. Neben der Fahrbahn liegt die Böschung; sie ist als orangefarbenes Vieleck markiert, mit Griffen an den Ecken. An den Kanten stehen Länge und Breite, in der Fläche die geneigte Quadratmeterzahl. A · 34,20 D · 28,10 B · 33,06 C · 26,96 4 499 m² 1 : 2,25 · 24,0° Länge 300 m N
AKrone, Anfang 52,99000 N · 11,75000 O
BKrone, Ende 52,99201 N · 11,75300 O
CFuß, Ende 52,99192 N · 11,75315 O
DFuß, Anfang 52,98992 N · 11,75015 O
Was daraus folgt
Länge A–B aus den Koordinaten
300,00 m
Grundriss A–D aus den Koordinaten
13,70 m
Höhenunterschied Mittel Krone − Mittel Fuß
6,10 m
Neigung
1 : 2,25 · 24,0°
Böschungsbreite Fallinie
15,00 m
Grundrissfläche
4 110 m²
Faktor 1 / cos α
1,095
Geneigte Fläche
4 499 m²

Gegenüber dem Grundriss: + 389 m² (9,5 %)

Daraus rechnet das Modul weiter
Saatgut · RSM 7.1.2 bei 30 g/m²135,0 kg
Gebinde à 10 kg14
Fall 2 · Für den eigenen Betrieb

Das Protokoll für den Artenschutz.

„Über 500 Protokolle im Jahr, keines darf fehlen — und die Behörde fragt Jahre später danach."

Land.Bau.WerkArtenschutz, eigener Betrieb

Ein eigenes Werkzeug, nicht das GaLaBau-System. Amphibienzäune, Reptilienumsiedlung, ökologische Baubegleitung — dazu die Protokollpflicht: Blattnummer, Abschnitt, Datum, Witterung, Fund, Verbleib. Ein fehlendes Blatt kann eine Maßnahme in Frage stellen.

  • 50+Baustellen im Jahr
  • 500+Protokolle jährlich
  • 0Blätter, die fehlen dürfen

Geführt wurde das auf Papier. Heute läuft es vom leeren Blatt bis zum Bericht. Spracheingabe und Fotoerkennung gibt es hier — wer mit Handschuhen am Zaun steht, tippt nicht. Im GaLaBau-System gibt es beides nicht.

  • Die Art wird im Bild erkannt

    Ein Foto vom Fund genügt. Ein Bildmodell schlägt die Art vor — deutscher und wissenschaftlicher Name, wie die Behörde es verlangt.

  • Zwei diktierte Sätze werden ein Protokolltext

    Ein Sprachmodell macht daraus den Eintrag: Fundort, Anzahl, Verbleib und Uhrzeit an der richtigen Stelle.

  • Bestätigt wird von Hand

    Der Vorschlag bleibt ein Vorschlag: wer das Blatt ablegt, hat es gelesen und freigegeben.

Protokollblatt 118Abschnitt 2 · Vorhaben Blankenhof KI-Vorschlag · bestätigt
Datum · Uhrzeit
19.08.2026 · 06:12
Witterung
bedeckt, 14 °C, Vornacht feucht
Abschnitt
Zaun West, Fallen 12–18
Fund
Zauneidechse · 3 adult, 1 subadult · 06:12 Uhrwissenschaftlich Lacerta agilis — so verlangt es die Behörde
Verbleib
umgesetzt, Ostseite, 40 m hinter der Baugrenze
Bearbeiter
M. Krause

Aus zwei diktierten Sätzen: „Vier Zauneidechsen im Fallenbereich 12 bis 18, davon eine jung. Alle unversehrt, Umsetzung auf die Ostseite, Abstand rund vierzig Meter zur Baugrenze."

Zauneidechse (Lacerta agilis) — im Bild erkannt, 94 % bestätigt von M. Krause
Protokolle · Vorhaben Blankenhof
Blätter im Vorhaben418
Abschnitte7
Lücken1
Abschnitt 2345

abgelegt in Arbeit fehlt

Blatt 117 fehlt. Lücke in der Nummernfolge — vor der Abgabe klären.
Bericht für die Behördesetzt sich aus den abgelegten Blättern zusammen 1 Klick

Nachgebaute Oberfläche mit Beispielwerten.

Und Sie

Sie haften. Sie zahlen. Sie wissen es zuletzt.

Die Löhne gehen am 15. raus, ob abgerechnet wurde oder nicht. Die Leasingrate für den Bagger auch. Der Steuerberater fragt im April nach Zahlen, die im August entstanden sind.

Und wenn ein Bauleiter kündigt, geht ein Teil des Betriebs mit ihm zur Tür hinaus — nicht weil er etwas mitnimmt, sondern weil es nie irgendwo stand.

  • Sie sehen die Lücke zu spät

    Was im Mai nicht abgerechnet wurde, fällt im August auf. Da ist der Bauleiter im Urlaub und der Auftraggeber hat die Baustelle abgenommen.

  • Sie tragen, was andere vergessen

    Eine fehlende Unterweisung, ein Anhänger zu schwer, eine Prüfplakette abgelaufen: die Verantwortung liegt bei Ihnen, auch wenn Sie nicht dabei waren.

  • Sie rechnen im Kopf

    Ob dieser Monat die Fixkosten trägt, wissen Sie ungefähr. Ungefähr reicht, bis ein Auftrag platzt und der nächste erst im Oktober anfängt.

Nichts davon löst eine Software allein. Aber sie kann Ihnen sagen, wo Sie stehen — am 12., nicht am 30.

Wie es abläuft

In Wochen einsatzbereit. Nicht in Jahren.

Die Basis ist gebaut und läuft. Ihr System wird darauf errichtet — ein Lastenheft müssen Sie nicht schreiben, es existiert längst in Ihren Abläufen.

  1. 01 Beratungsgespräch 30 Minuten

    Wo hakt es, was läuft daneben, wer macht was von Hand. Kostenlos und unverbindlich.

  2. 02 Ihr System, festgelegt wenige Tage

    Welche Abläufe hinein gehören, wie Ihre Masken aussehen, was bewusst außen vor bleibt. Sie bekommen ein festes Angebot, bevor jemand anfängt.

    Hier entscheiden Sie
  3. 03 Bauen in Abschnitten

    Die Basis ist erprobt, deshalb muss sie nicht neu entwickelt werden. Ihr System entsteht darauf — zum Ansehen, nicht als Überraschung am Ende.

  4. 04 Es läuft und weiter

    Eigene Adresse, Einweisung im Betrieb. Danach wird angepasst, wenn sich etwas ändert.

Warum das so schnell geht

Weil die Basis längst läuft.

Kein Prototyp und keine Absichtserklärung: Fundament und Module arbeiten im Echtbetrieb — mit GAEB-Ausschreibungen, Mehrmengen, Nachträgen und Behördenterminen. Deshalb dauert Ihr System Wochen und nicht Jahre.

Was Sie bekommen, steht in drei Stufen:

  • Unser Fundament — erprobt

    Anmeldung, Rechte, eigene Instanz, Sicherung und Wartung. Steht am ersten Tag, weil es gebaut ist.

  • Sechs Module — erprobt

    Meldungen, Aufmaß, Leistungsstand, Einsatzplan, Arbeitszeit, UVV. Was Ihr Betrieb braucht, kommt hinein — was nicht, bleibt draußen.

  • Ihr System — wird darauf errichtet

    Der eine Ablauf, den es so nur bei Ihnen gibt. Er entsteht neben dem laufenden System, zum Ansehen statt als Überraschung am Ende.

Keine versteckten Kosten.
  • Keine Abrechnung nach Stunden hinterher, keine Nachforderung für das, was besprochen war.
  • Was bewusst außen vor bleibt, steht im Angebot als „nicht enthalten" — schwarz auf weiß.
  • Gespräch und Kostenanalyse kosten nichts. Auch dann nicht, wenn danach nichts daraus wird.
Vorab

Was Betriebe vorher fragen.

Für wen ist das gedacht?

Für ausführende Betriebe im Garten- und Landschaftsbau, in der Landschaftspflege, im Erd- und Straßenbau. Gewerbe- und Privatkunden nebeneinander: die Ausschreibung als GAEB-Datei, der Privatgarten pauschal. Die Module sind bei uns selbst entstanden — im eigenen Betrieb Land.Bau.Werk in Perleberg — und laufen dort im Echtbetrieb.

Wenn Ihr Gewerk nicht in dieser Aufzählung steht, heißt das nicht Nein — es heißt, dass wir im Erstgespräch länger zuhören.

Was passiert, wenn das passende Modul nicht in der Liste steht?

Dann wird es gebaut. Der Unterschied liegt im Aufwand, nicht in der Machbarkeit.

Wem gehören die Daten?

Ihnen. Die Daten liegen auf Servern in Deutschland und werden nach DSGVO verarbeitet. Sie bekommen sie jederzeit vollständig heraus — ein Umzug ist eine Frage von Zugangsdaten, nicht von Verhandlungen.

Was das im Vertrag genau heißt — Nutzungsrechte, Datenherausgabe, Weiterbetrieb — steht im Angebot und nicht in einem Werbetext.

Was kostet das?

Das Angebot steht fest, bevor gebaut wird — mit dem, was gebaut wird, und dem, was bewusst außen vor bleibt. Auf dieser Seite steht bewusst keine Zahl: ohne Ihren Betrieb dahinter wäre sie geraten. Gespräch und Analyse kosten nichts.

Auf dieser Seite steht bewusst keine Zahl: ohne Ihren Betrieb dahinter wäre sie geraten.

Wie lange dauert es bis zum Einsatz?

Die Basis läuft, deshalb geht es um Wochen, nicht um Jahre. Wie viele, hängt an Ihren Abläufen — das wird im Erstgespräch geschätzt und nicht vorher versprochen.

Müssen wir alles auf einmal umstellen?

Nein. Ihr System wächst in Abschnitten. Viele Betriebe fangen mit dem einen Punkt an, der am meisten weh tut, und holen den Rest später nach.

Und was im Betrieb bleiben soll, bleibt: eine Schnittstelle ist oft billiger als ein Austausch.

Was passiert im Erstgespräch?

Dreißig Minuten, per Telefon oder Videoschalte. Sie erzählen, wo es hakt und was heute über Tabellen, Gruppen oder Zettel läuft. Danach wissen beide Seiten, ob es passt.

Es kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Wenn es nicht passt, sagen wir das.

Erzählen Sie, wo es hakt.

Kostenlos, unverbindlich, werktags zwischen 8 und 16 Uhr. Sie brauchen nichts mitzubringen außer dem, was Sie ohnehin jeden Tag ärgert.